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Waidhofen an der Ybbs.Geschichte.Krise und Neuorientierung im 19. und 20. Jhd..

wurde habsburgisch.Das 19. Jhd. brachte schwere Zeiten fĂŒr Waidhofen: Im Jahre 1809 mussten 40.000 französische Soldaten acht Monate lang von der Bevölkerung Waidhofens versorgt werden. Nach den Franzosenkriegen traf die sich entwickelnde Wirtschaftskrise den Sensenhandel existenziell. Und schliesslich fĂŒhrte ab 1860 die Industrialisierung mit dem Umstieg auf Mineralkohle statt Holzkohle, Dampfmaschinen statt Wasserkraft und der Errichtung von Eisenbahnen, die die engen TĂ€ler benachteiligten, zum Verschwinden der Kleineisenindustrie. Trotz einiger Rettungsversuche, wie der Eröffnung einer Lehr- und Versuchsanstalt fĂŒr Metallverarbeitung (1890) und der Errichtung der schmalspurigen Ybbstalbahn (1896-99), gehörte die Zukunft Grossbetrieben wie den Böhler-Werken.Im 19. Jhd. kam es zum Verfall der Befestigungsanlagen und schliesslich zu deren Schleifung, um der wachsenden Stadt Platz zu machen. 1868 erfolgte die Verlegung der Bezirkshauptmannschaft in das prosperierende Amstetten; als EntschĂ€digung wurde Waidhofen zur autonomen Stadt mit eigenem Statut. 1872 wurde die Kronprinz Rudolfsbahn eröffnet, womit der Anschluss Waidhofens an das Eisenbahnnetz der Monarchie vollzogen war. Waidhofen konnte daraufhin im Tourismus als Sommerfrische eine gewisse Bedeutung erringen. Grosse Verdienste um die Neuorientierung der Stadt erwarb sich der liberale, weitblickende BĂŒrgermeister Dr. Theodor Freiherr von Plenker (im Amt von 1894 - 1911).Im 20. Jahrhundert erlangte Waidhofen als Schulstadt auch ĂŒberregionale Bedeutung. 1972 entstand die Grossgemeinde Waidhofen, was eine Verdopplung der Einwohnerzahl und eine Vervielfachung der FlĂ€che bedeutete. Dank mehrerer erfolgreicher Mittelbetriebe konnte sich Waidhofen in den letzten Jahrzehnten gut von der wirtschaftlichen Stagnation im oberen Ybbstal abkoppeln. In den letzten Jahrzehnten spielte auch der Tourismus eine immer grössere Rolle.

Quellenangabe: Die Seite "Waidhofen an der Ybbs.Geschichte.Krise und Neuorientierung im 19. und 20. Jhd.." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 21. MĂ€rz 2010 12:53 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.



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Zell-Arzberg+Geschichte:


Waidhofen an der Ybbs+Sehenswertes

Waidhofen an der Ybbs.Verkehr.

Waidhofen an der Ybbs liegt abseits der österreichischen Hauptverkehrswege. Auf der B121 erreicht man Richtung Norden, bei Amstetten, nach 25 km die Westautobahn (A1). Nach SĂŒden wird ĂŒber die B31 das Ybbstal erschlossen. Weitere gut ausgebaute Strassenverbindungen bestehen Richtung Weyer (B121), Scheibbs (B22) und Steyr.Waidhofen ist eine wichtige Station auf der normalspurigen, eingleisigen, elektrifizierten Bahnstrecke Amstetten-Selzthal (einer Nebenstrecke der Rudolfsbahn), die in Amstetten Anschluss an die Westbahn hat. Die Station ist auch der Ausgangspunkt fĂŒr die schmalspurige, dieselbetriebene Ybbstalbahn nach Lunz am See (mit Seitenlinie nach Ybbsitz).

Quellenangabe: Die Seite "Waidhofen an der Ybbs.Verkehr." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 21. MĂ€rz 2010 12:53 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


Waidhofen an der Ybbs+Kultur:

Waidhofen an der Ybbs.Geografie.

Die Stadt Waidhofen an der Ybbs liegt in den niederösterreichischen Eisenwurzen im Mostviertel, im sĂŒdwestlichen Niederösterreich, eingebettet in voralpine HöhenzĂŒge auf 362 m Seehöhe (gemessen bei der Stadtpfarrkirche). Der Fluss Ybbs durchschneidet die Stadt canyonartig. Die höchste Erhebung des Gemeindegebietes ist der 1.115 m hohe Wetterkogel (an der Gemeindegrenze zu Opponitz). Die beliebtesten Hausberge Waidhofens sind der Buchenberg (790 m) und der Schnabelberg (958 m). Zum Verwaltungsgebiet der Stadt gehören auch die vier Orte Windhag (711 m), Konradsheim (651 m), St. Leonhard am Walde (714 m) und St. Georgen in der Klaus (665 m). Der Anteil der WaldflĂ€che betrĂ€gt 43,76 %.

Quellenangabe: Die Seite "Waidhofen an der Ybbs.Geografie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 21. MĂ€rz 2010 12:53 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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